BitcoinWorld
Südkorea verzögert Stablecoin-Regulierung, da wichtiger Ausschuss das Gesetz über digitale Vermögenswerte auslässt
Südkoreas Bemühungen, Stablecoins zu regulieren und die zweite Phase des Kryptowährung Gesetzes abzuschließen, sind auf eine verfahrenstechnische Verzögerung gestoßen. Der Nationale Politikausschuss der Nationalversammlung hat einen vorgeschlagenen Grundlagenakt über digitale Vermögenswerte von der Tagesordnung seiner letzten Unterausschusssitzung für die erste Jahreshälfte gestrichen, wie ein Bericht von Edaily meldet.
Der Unterausschuss trat heute zusammen, um finanzrelevante Gesetze zu diskutieren, darunter das Kapitalmarktgesetz. Der vorgeschlagene Grundlagenakt über digitale Vermögenswerte – der die zweite Phase des südkoreanischen Krypto-Regulierungsrahmens bildet und Bestimmungen für Stablecoins enthält – wurde jedoch von der Diskussion ausgeschlossen. Das Treffen markiert die letzte Unterausschusssitzung des Ausschusses vor der parlamentarischen Pause.
Dies bedeutet, dass formelle Beratungen über das Gesetz zu digitalen Vermögenswerten voraussichtlich nicht vor den Kommunalwahlen am 03.06. beginnen werden, wenn eine neue Parlamentssitzung gebildet wird. Die Verzögerung schiebt den Zeitplan für Stablecoin-spezifische Regeln nach hinten, die dem ersten Krypto-Anlegerschutzgesetz des Landes folgen sollten, das 2023 verabschiedet wurde.
Südkorea ist einer der aktivsten Kryptowährungsmärkte der Welt mit einer hohen Beteiligungsrate von Privatanlegern. Eine klare Stablecoin-Regulierung gilt als entscheidend für die Marktstabilität, den Verbraucherschutz und das Wachstum legitimer digitaler Vermögenswerte-Unternehmen im Land.
Die Verzögerung schafft Unsicherheit für Börsen, Stablecoin-Emittenten und Investoren, die ein klarer definiertes rechtliches Umfeld erwartet hatten. Sie lässt Südkorea auch hinter anderen großen Rechtssystemen zurück, wie der Europäischen Union, die bereits ihren Markets in Crypto-Assets (MiCA)-Rahmen implementiert hat, und Japan, das seit 2023 Stablecoin-Regeln in Kraft hat.
Der vorgeschlagene Grundlagenakt über digitale Vermögenswerte soll mehrere Schlüsselbereiche über das ursprüngliche Anlegerschutzgesetz hinaus ansprechen:
Ohne diese Gesetzgebung könnte die regulatorische Lücke bestehen bleiben und potenziell die institutionelle Akzeptanz und die Marktintegrität beeinträchtigen.
Die Verzögerung ist verfahrenstechnischer und nicht inhaltlicher Natur. Südkoreas Gesetzgebungskalender wird stark von Wahlzyklen beeinflusst. Die Kommunalwahlen am 03.06. werden die politische Aufmerksamkeit vorübergehend verlagern, und die Bildung einer neuen Parlamentssitzung danach wird die Ausschusszuweisungen und gesetzgeberischen Prioritäten bestimmen.
Branchenbeobachter stellen fest, dass die Verzögerung zwar enttäuschend ist, aber keine Änderung der politischen Richtung signalisiert. Beide großen politischen Parteien haben ihre Unterstützung für eine umfassende Regulierung digitaler Vermögenswerte bekundet. Die Frage ist wann, nicht ob, das Gesetz voranschreiten wird.
Der Ausschluss des Grundlagenakts für digitale Vermögenswerte von der Tagesordnung des Nationalen Politikausschusses bedeutet, dass die Stablecoin-Regulierung in Südkorea eine Verzögerung von mindestens mehreren Monaten erleiden wird. Die nächste Gelegenheit für Fortschritte kommt nach den Kommunalwahlen am 03.06., wenn eine neue Parlamentssitzung einberufen wird. Vorerst befindet sich die Krypto-Branche in Südkorea in einem regulatorischen Wartezustand und wartet auf Klarheit bei den Stablecoin-Regeln, die für die Marktentwicklung und internationale Wettbewerbsfähigkeit unerlässlich sind.
F1: Warum wurde der Stablecoin-Gesetzentwurf von der Ausschussagenda gestrichen?
Der Nationale Politikausschuss hielt seine letzte Unterausschusssitzung für die erste Jahreshälfte ab und nahm den Grundlagenakt für digitale Vermögenswerte nicht in die Diskussion auf. Dies ist eine verfahrenstechnische Entscheidung, keine inhaltliche Ablehnung.
F2: Wann wird Südkoreas Stablecoin-Regulierung erneut diskutiert?
Die Beratungen sollen nach den Kommunalwahlen am 03.06. wieder aufgenommen werden, wenn eine neue Parlamentssitzung gebildet und die Ausschusszuweisungen finalisiert werden.
F3: Was deckt das Kryptowährung Gesetz der zweiten Phase ab?
Das vorgeschlagene Gesetz umfasst Stablecoin-Regulierung, Lizenzierungsanforderungen für Krypto-Dienstleister, Marktverhaltenregeln und Leitlinien für grenzüberschreitende Transaktionen. Es baut auf dem Anlegerschutzgesetz der ersten Phase auf, das 2023 verabschiedet wurde.
Dieser Beitrag Südkorea verzögert Stablecoin-Regulierung, da wichtiger Ausschuss das Gesetz über digitale Vermögenswerte auslässt erschien zuerst auf BitcoinWorld.


