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CryptoQuant-Forschungsleiter: ETF-Einfluss zu gering, um On-Chain Daten zu entkräften
Julio Moreno, Forschungsleiter bei CryptoQuant, hat Behauptungen zurückgewiesen, dass On-Chain Daten inzwischen veraltet seien. Er argumentiert, dass ETFs aus der Perspektive des Bitcoin-Nachfragewachstums nur einen kleinen Teil des Marktes ausmachen. Er fügte hinzu, dass die aktuelle ETF-Nachfrage ebenfalls zurückgeht.
Morenos Kommentare waren eine direkte Antwort auf einen X-Nutzer, der behauptete, dass On-Chain-Indikatoren nicht mehr nützlich seien, da sie den Kauf- und Verkaufsdruck durch ETFs nicht richtig widerspiegeln. Die Diskussion begann, nachdem Moreno zuvor auf Basis von On-Chain Daten erklärt hatte, dass die Spot-Nachfrage nach Bitcoin seit Januar im schnellsten Tempo sinkt.
In seiner Erwiderung betonte Moreno, dass ETFs zwar neues Kapital in Bitcoin gebracht haben, ihre Handelsvolumina und Nettoflüsse jedoch im Vergleich zum breiteren Spot-Handel relativ gering bleiben. Er argumentierte, dass On-Chain Daten nach wie vor einen umfassenderen Überblick über die tatsächliche Bitcoin-Nachfrage und das Verhalten der Inhaber bieten, was ETFs nicht vollständig erfassen können.
Die Debatte verdeutlicht eine wachsende Spannung in der Kryptowährung-Analysegemeinschaft. Da institutionelle Produkte wie Spot-Bitcoin-ETFs an Bedeutung gewinnen, stellen einige Analysten in Frage, ob traditionelle On-Chain-Metriken an Relevanz verlieren. Morenos Haltung legt jedoch nahe, dass On-Chain Daten nach wie vor ein wichtiges Instrument zum Verständnis der zugrunde liegenden Marktdynamik sind.
Für Händler und langfristige Inhaber beeinflusst die Zuverlässigkeit von On-Chain-Indikatoren direkt die Entscheidungsfindung. Wären On-Chain Daten tatsächlich veraltet, müssten Investoren stärker auf ETF-Flussdaten zurückgreifen, die volatil sein können und die Basisbedarf weniger widerspiegeln. Morenos Verteidigung der On-Chain-Analyse beruhigt jene, die auf diese Metriken zur Beurteilung der Marktstimmung und potenzieller Preisbewegungen angewiesen sind.
Mit der Reifung des Kryptowährung-Marktes wird das Zusammenspiel zwischen traditionellen On-Chain Daten und neuen institutionellen Instrumenten weiter evolvieren. CryptoQuants Position unterstreicht, dass On-Chain Daten vorerst ein grundlegendes Element der Marktanalyse bleiben, wobei ETFs als ergänzender, aber nicht dominanter Faktor dienen.
Q1: Warum hat Julio Moreno auf Behauptungen über On-Chain Daten reagiert?
Moreno reagierte, nachdem ein X-Nutzer argumentierte, dass On-Chain-Indikatoren veraltet seien, da sie den ETF-getriebenen Kauf- und Verkaufsdruck nicht richtig widerspiegeln. Er entgegnete, dass ETFs nur einen kleinen Teil des Bitcoin-Nachfragewachstums ausmachen.
Q2: Sind On-Chain Daten für die Bitcoin-Analyse noch zuverlässig?
Laut Moreno ja. Er ist der Meinung, dass On-Chain Daten einen umfassenden Überblick über die tatsächliche Nachfrage und das Verhalten der Inhaber bieten und dass der ETF-Einfluss zu gering ist, um diese Metriken zu entkräften.
Q3: Was bedeutet das für Bitcoin-Investoren?
Investoren können On-Chain Daten weiterhin als primäres Instrument zum Verständnis von Markttrends nutzen und dabei ETF-Flüsse als ergänzenden Indikator beobachten. Die Debatte unterstreicht die Notwendigkeit eines ausgewogenen Ansatzes bei der Marktanalyse.
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