Jefferies hat am Sonntag die Berichterstattung über Pershing Square USA (PSUS) mit einem Kaufrating aufgenommen und dabei auf die starke Leistungsbilanz des Fonds sowie auf das hingewiesen, was das Unternehmen als attraktiven Einstiegspunkt betrachtet.
Pershing Square USA, Ltd., PSUS
PSUS wird derzeit bei $41,30 gehandelt, nahe seinem 52-Wochen-Tief von $40,33. Damit liegt die Aktie rund 17% unter ihrem IPO-Preis. Der Fonds hat eine Marktkapitalisierung von $4,13 Milliarden.
Analyst Matthew Hose nannte den Abschlag des Fonds auf den Nettovermögenswert als Hauptgrund für die Kaufempfehlung. Jefferies hob außerdem das Fehlen einer Performance-Gebühr als strukturellen Vorteil hervor, der die Nettorenditen langfristig verbessern sollte.
PSUS ist ein in den USA notierter Closed-End-Fonds, der große Minderheitsbeteiligungen an 12 bis 15 Unternehmen hält. Der Fonds zielt auf Unternehmen ab, die einfach, vorhersehbar und Free-Cashflow-generierend sind. Er sucht auch nach Unternehmen, die seiner Ansicht nach unterbewertet sind und über klare Katalysatoren zur Erschließung dieses Wertes verfügen.
Der Fonds kann asymmetrische Absicherungen nutzen, um sich gegen spezifische makroökonomische Risiken zu schützen und von der Marktvolatilität zu profitieren — eine Strategie, die eng mit Bill Ackmans breiterem Investmentansatz verbunden ist.
Jefferies erklärte, der Fonds solle andere Pershing-Square-Kernfonds widerspiegeln, die den S&P 500 langfristig übertroffen haben. Das Unternehmen erwartet, dass sich der Nettovermögenswert verbessert, während das Portfolio vollständig investiert wird und die Liquidität wächst.
Die Bank verwies außerdem auf die starke Vermarktbarkeit des Fonds, die sowohl durch die Marke Pershing Square als auch durch die Qualität seiner Portfoliobeteiligungen getragen wird.
PSUS hält laut InvestingPro-Daten einen „Guten" Finanzgesundheitsscore. Der Fonds zahlt derzeit keine Dividende.
Seeking-Alpha-Analysten hingegen stufen PSUS als Halten ein — eine vorsichtigere Einschätzung als die von Jefferies.
In einem separaten Bericht initiierte Jefferies-Analyst Daniel Fannon Pershing Square Inc. (PS) — das alternative Vermögensverwaltungsunternehmen — mit einem Halterating und einem Kursziel von $40.
Fannon wies darauf hin, dass PS eine Kapitalstruktur aufweist, die sich von den meisten traditionellen und alternativen Vermögensverwaltern unterscheidet. Rund 96% seines gebührenpflichtigen Kapitals sind als permanent eingestuft, was ihm eine stabilere Einnahmenbasis verschafft.
Jefferies beschrieb PS als fair bewertet und erklärte, das Chance-Risiko-Verhältnis sei ausgewogen. Das Unternehmen verwies darauf, dass PS im Vergleich zu seinen Peers zu Prämien bei gebührenbezogenen Erträgen und Debt-to-Equity gehandelt wird.
PS hat sich seit seiner Notierung sehr unterschiedlich von PSUS entwickelt. Das Verwaltungsunternehmen ist seit seinem IPO-Preis um rund 47% gestiegen.
Seeking-Alpha-Autoren stufen PS als Kaufen ein, während Wall-Street-Analysten — einschließlich Jefferies — bei Halten liegen.
PSUS's IPO lag ursprünglich am unteren Ende seines Fundraising-Ziels und brachte rund $5 Milliarden ein. Dazu gehörte eine Privatplatzierung von $2,8 Milliarden. Das Angebot verzeichnete starke institutionelle Unterstützung, stieß bei Privatanlegern jedoch auf eine kühlere Aufnahme.
Der Beitrag Pershing Square USA (PSUS) Stock Near 52-Week Low as Jefferies Calls It a Buy erschien zuerst auf CoinCentral.


