Ein neuer Bericht hat Fragen zur internen Entscheidungsfindung bei der Commodity Futures Trading Commission aufgeworfen, während der Kongress erwägt, der Behörde eine größere Rolle bei der Krypto-Aufsicht zu geben. Die New York Times berichtete, dass hochrangige CFTC-Mitarbeiter, die Vorhersagemarkt-Unternehmen in Frage stellten, mit Suspendierungen, Ermittlungen oder dem Ausschluss aus wichtigen Diskussionen konfrontiert wurden. Der Bericht erscheint, während Gesetzgeber den CLARITY Act und die künftige Rolle der CFTC auf den digitalen Vermögensmärkten debattieren.
Die New York Times berichtete, dass CFTC-Beamte Bedenken gegenüber Polymarket, Crypto.com und einem mit Gemini verbundenen Vorhersagemarktplan äußerten. Diese Bedenken konzentrierten sich darauf, wie solche Plattformen wahlbezogenen und ereignisbasierten Handel handhabten.

Laut dem Bericht wurden einige hochrangige Mitarbeiter, die diese Angelegenheiten in Frage stellten, später kaltgestellt. Zu den gemeldeten Maßnahmen gehörten Suspendierungen, Ermittlungen und der Ausschluss aus politischen Diskussionen.
Der Bericht besagte, dass Behördenleiter einigen Unternehmen halfen, günstige regulatorische Ergebnisse zu erzielen. Er besagte auch, dass Mitarbeiterbedenken nicht immer in endgültigen Entscheidungen widergespiegelt wurden.
Vorhersagemärkte haben in Washington mehr Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Diese Plattformen ermöglichen es Nutzern, Kontrakte zu handeln, die mit Wahlen, politischen Schritten und globalen Ereignissen verknüpft sind.
Polymarket ist zu einem zentralen Namen in der Debatte über die Regulierung von Vorhersagemärkten geworden. Die Plattform ist gewachsen, da Nutzer auf politische und geopolitische Ergebnisse handeln.
Der Bericht besagte, dass CFTC-Mitarbeiter in Frage stellten, ob diese Märkte Risiken rund um Insiderwissen schaffen. Regierungsbeamte könnten vor öffentlichen Ankündigungen Zugang zu nicht-öffentlichen Informationen haben.
Diese Sorge hat auch den Kongress erreicht. Gesetzgeber prüfen, ob öffentliche Amtsträger Beschränkungen bei der Teilnahme an Vorhersagemärkten unterliegen sollten.
Die Debatte umfasst nun sowohl Marktfairness als auch regulatorische Kapazität. Sie wirft auch Fragen auf, wie Agenturen schnell wachsende Krypto-verknüpfte Plattformen überwachen.
Der Bericht erscheint, während der Kongress den CLARITY Act debattiert. Das Gesetz würde große Teile der Spot-Krypto-Marktaufsicht zur CFTC verlagern.
Falls verabschiedet, könnte die Behörde Börsen, Intermediäre, Überwachungsregeln, Konfliktkontrollen und Kundenvermögensschutz beaufsichtigen. Dies würde die CFTC zu einem zentralen Krypto-Regulierer machen.
Die CFTC ist jedoch seit langem als kleinere Behörde mit schlanker Personalausstattung bekannt. Ein größeres Mandat könnte den Druck auf ihre internen Systeme erhöhen.
Befürworter einer umfassenderen CFTC-Aufsicht sagen, die Behörde habe Erfahrung mit Rohstoffmärkten. Kritiker argumentieren, dass zusätzliche Befugnisse eine stärkere Personalausstattung und klarere Schutzmaßnahmen erfordern.
Der Bericht referenzierte auch die Durchsetzungshaltung der CFTC anhand des KuCoin-Falls. Im März 2026 teilte die Behörde mit, dass Peken Global, der Betreiber von KuCoin, zur Zahlung einer zivilrechtlichen Strafe von 500.000 $ verurteilt wurde.
Der Beschluss beinhaltete auch eine einstweilige Verfügung im Zusammenhang mit dem US-Zugang ohne Registrierung als ausländische Handelsbörse. Das Unternehmen wurde jedoch nicht zur Zahlung von Gewinnabschöpfungen verpflichtet.
Die Times berichtete, dass die amtierende CFTC-Vorsitzende Caroline Pham die Mitarbeiter aufforderte, den Fall fallen zu lassen. Es wurde auch berichtet, dass die endgültige Strafe weit unter den Erwartungen der Behördenanwälte lag.
Der KuCoin-Fall ist von Genehmigungen für Vorhersagemärkte getrennt. Dennoch wirft er zusätzliche Fragen darüber auf, wie die CFTC Regeln durchsetzen könnte, wenn ihre Krypto-Befugnisse erweitert werden.
Der Beitrag CFTC Staff Report Adds Pressure to Crypto Market Structure Debate erschien zuerst auf CoinCentral.


