Präsident Donald Trump prahlte am Mittwoch über seinen Erfolg bei der Unterstützung siegreicher Kandidaten nach dem Sieg des umstrittenen texanischen Generalstaatsanwalts Ken Paxton, doch laut einer neuen Umfrage könnte der Präsident seine Unterstützung in diesem Rennen noch bereuen.
Durchgeführt vom der Demokratischen Partei nahestehenden Meinungsforschungsinstitut Public Policy Polling, das vom Wall Street Journal zuvor als eines der genauesten Meinungsforschungsinstitute eingestuft wurde, erzielte Paxton – nun der republikanische Senatsnominierte – bei texanischen Wählern eine Zustimmungsrate von 30 %, wobei 56 % der Befragten angaben, eine ungünstige Meinung über den von Trump unterstützten Kandidaten zu haben.

Darüber hinaus nannten 45 % der Befragten, als sie gefragt wurden, für wen sie im November stimmen würden, den demokratischen Kandidaten im Rennen, den texanischen Staatsabgeordneten James Talarico, während 38 % der Befragten Paxton angaben.
Die zwischen dem 22. und 23.05. durchgeführte Umfrage befragte 643 texanische Wähler, von denen 56 % angaben, bei der Wahl 2024 für Trump gestimmt zu haben, und 42 % für die frühere Vizepräsidentin Kamala Harris, was auf eine rechtsorientierte Tendenz unter den Befragten hindeutet. Dennoch sandten die Befragten eine klare Botschaft an das Weiße Haus bezüglich der Unterstützung des Präsidenten in diesem Rennen.
„Wie Sie vielleicht wissen, hat Präsident Donald Trump Ken Paxton für den US-Senat unterstützt", lautet eine der Fragen der Umfrage. „Macht Sie dies viel wahrscheinlicher, etwas wahrscheinlicher, etwas unwahrscheinlicher oder viel unwahrscheinlicher, für Ken Paxton zu stimmen, oder macht es keinen Unterschied?"
Obwohl die Mehrheit der Umfragebefragten angab, vor weniger als zwei Jahren für Trump gestimmt zu haben, gaben 31 % der Befragten an, dass Trumps Unterstützung sie „viel unwahrscheinlicher" mache, für Paxton zu stimmen, während 26 % sagten, es mache sie „viel wahrscheinlicher".
Wenn man jedoch weniger enthusiastische Antworten einbezieht, in denen die Befragten angaben, dass Trumps Unterstützung sie „etwas" mehr oder weniger wahrscheinlich mache, für Paxton zu stimmen, gewann der von Trump unterstützte Kandidat mit drei Prozentpunkten.
Was Trumps eigene Zustimmung unter den Befragten betrifft, waren die Ergebnisse eindeutiger: 52 % gaben an, Trumps Amtsführung abzulehnen, gegenüber 40 %, die sagten, sie billigten sie.
