160 ehemalige Sicherheitsbeamte unterstützen den CLARITY Act in einem neuen Vorstoß für Krypto-Regulierung. Die Blockchain Association leitet eine Advocacy-Kampagne im Senat für die Aufsicht über digitale Vermögenswerte160 ehemalige Sicherheitsbeamte unterstützen den CLARITY Act in einem neuen Vorstoß für Krypto-Regulierung. Die Blockchain Association leitet eine Advocacy-Kampagne im Senat für die Aufsicht über digitale Vermögenswerte

160 ehemalige Sicherheitsbeamte unterstützen den CLARITY Act in einem Brief an den Senat

2026/06/03 19:09
3 Min. Lesezeit
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Wichtigste Punkte

  • 160 ehemalige Sicherheits- und Strafverfolgungsbeamte unterstützen den CLARITY Act.

  • Senatsvorsitzende erhalten Brief mit der Forderung, die Gesetzgebung zu digitalen Vermögenswerten voranzutreiben.

  • Branchenvertreter positionieren das Krypto-Gesetz als Durchsetzungs- und Sicherheitsinstrument.

  • Die Blockchain Association startet eine Senats-Lobbykampagne in mehreren Büros.

  • Das Gesetz wartet auf die Plenardebatte, nachdem es den Bankenausschuss mit überparteilicher Unterstützung passiert hat.

Eine bedeutende Krypto-Branchengruppe hat Unterstützungsbekundungen von 160 ehemaligen nationalen Sicherheits- und Strafverfolgungsfachleuten für ein derzeit im Kongress anhängiges Gesetz zu digitalen Vermögenswerten erhalten. Die Blockchain Association übermittelte den Brief am Dienstag an wichtige Senatsmitglieder und positionierte den CLARITY Act als wesentliche Infrastruktur sowohl für die Marktregulierung als auch für die Sicherheitsdurchsetzung.

Sicherheitsveteranen unterstützen den Rahmen für digitale Vermögenswerte

Senatsmehrheitsführer John Thune und der demokratische Fraktionsführer im Senat, Charles Schumer, erhielten das Schreiben direkt von der Handelsorganisation. Der Brief betonte, wie die Schaffung regulatorischer Klarheit für digitale Vermögenswerte die Fähigkeiten von Ermittlern für Finanzkriminalität und Strafverfolgungsbehörden, die an Fällen mit aufkommenden Technologien arbeiten, verbessern würde.

Die Unterzeichner betonten, dass umfassende Vorschriften für digitale Vermögenswerte mehr Kryptowährungsoperationen in den Zuständigkeitsbereich der US-amerikanischen Regulierungsbehörden bringen würden. Die ehemaligen Beamten argumentierten, dass eine solche Aufsicht den Verbraucherschutz verbessern und gleichzeitig stärkere Rechenschaftsmechanismen auf den Kryptomärkten schaffen würde. Ihr Argument verband die Entwicklung des regulatorischen Rahmens direkt mit übergeordneten nationalen Sicherheitszielen.

Der Brief hob spezifische Compliance-Mechanismen hervor, die in den Gesetzesentwurf eingebettet sind. Zu den wichtigsten Bestimmungen gehören erweiterte Anforderungen des Bank Secrecy Act und verbesserte Sanktionsdurchsetzungsprotokolle. Darüber hinaus würde die Maßnahme den Informationsaustausch zwischen Beamten des Finanzministeriums, anderen Bundesbehörden und privaten Branchenteilnehmern erleichtern.

Gesetzgebung wartet auf vollständige Beratung im Senat

Der Gesetzentwurf zu digitalen Vermögenswerten erhielt im vergangenen Monat durch eine überparteiliche Abstimmung die Zustimmung des Senats-Bankenausschusses. Er befindet sich derzeit im Gesetzgebungskalender des Senats und ist für eine mögliche Plenardiskussion positioniert. Die Senatsführung hat noch nicht festgelegt, wann die vollständige Kammer die Maßnahme zur formellen Beratung aufnehmen wird.

Die Gesetzgeber verhandeln noch über potenzielle Ethikanforderungen im Zusammenhang mit dem Engagement von Regierungsbeamten in Kryptowährungsgeschäften. Diese Diskussion entstand teilweise aufgrund des dokumentierten Engagements von Präsident Donald Trump in Unternehmungen mit digitalen Vermögenswerten. Die Gesetzgebung könnte vor der endgültigen Abstimmung noch weitere Änderungen im Gesetzgebungsprozess erfahren.

Befürworter glauben, dass die Maßnahme laufende Zuständigkeitsstreitigkeiten zwischen der U.S. Börsenaufsichtbehörde SEC und der Commodity Futures Trading Commission lösen könnte. Sie sind der Ansicht, dass eine präzisere Definition der Behördenzuständigkeiten die Compliance-Regeln für Unternehmen vereinfachen und gleichzeitig die Regulierungsbehörden in die Lage versetzen würde, Standards effektiv durchzusetzen. Daher stellt der CLARITY Act einen Eckpfeiler der Bemühungen Washingtons dar, umfassende Krypto-Marktregeln zu etablieren.

Branchengruppe intensiviert Lobbyarbeit auf dem Capitol Hill

Der Handelsverband kündigte Pläne an, seine Lobbytätigkeiten in Washington erheblich auszuweiten. Vertreter der Organisation werden im Zuge der fortschreitenden Gesetzgebungsberatungen Treffen mit Mitarbeitern und Mitgliedern in 18 verschiedenen Senatsbüros durchführen. Darüber hinaus plante die Gruppe eine virtuelle Bürgerversammlung, die sich speziell auf die Sicherheits- und Durchsetzungsdimensionen der Kryptowährungsregulierung konzentriert.

Die Online-Veranstaltung wird Senatorin Cynthia Lummis, Repräsentant Tom Emmer und Patrick Witt als Redner präsentieren. Witt leitet derzeit den Beratungsrat des Präsidenten für digitale Vermögenswerte. Die Teilnehmer werden diskutieren, wie die vorgeschlagene Gesetzgebung die Koordination zwischen Strafverfolgungsbehörden verbessern könnte, die kryptowährungsbezogene Verbrechen bekämpfen.

Diese intensivierte Lobbykampagne erhöht den Druck auf die Senatsführung, die Plenardebatte über den Gesetzentwurf anzusetzen. Sie verlagert auch die Gesetzgebungsdebatte weg von rein wirtschaftlichen Überlegungen hin zu Durchsetzungskapazitäten und nationalen Sicherheitsaspekten. Der CLARITY Act steht derzeit als primäres Gesetzgebungsvorhaben des Kongresses zur Schaffung bundesweiter Regulierungen für digitale Vermögenswerte.

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