MANILA, Philippinen – Ein tropischer Wirbelsturm, der sich am Freitag, dem 19. Juni, außerhalb des philippinischen Verantwortungsbereichs (PAR) gebildet hat, wird voraussichtlich entweder am Samstagabend, dem 20. Juni, oder am Sonntagmorgen, dem 21. Juni, in den PAR eintreten.
Der tropische Wirbelsturm hatte am Samstagmorgen Tropensturmstärke, mit maximalen anhaltenden Winden von 85 Kilometern pro Stunde und Böen von bis zu 105 km/h.
Sein internationaler Name ist Mekkhala, ein von Thailand beigesteuerter Name, der sich auf den „Engel des Donners" bezieht.
Mekkhala wird voraussichtlich am Samstag zu einem schweren Tropensturm und bis Sonntag zu einem Taifun erstarken.
Stand 10:00 Uhr am Samstag befand er sich 1.590 Kilometer östlich des südöstlichen Luzon und bewegte sich mit 20 km/h westwärts.
Sobald Mekkhala den PAR betritt, erhält er den lokalen Namen Francisco. Es wäre der sechste tropische Wirbelsturm des Jahres 2026 und der zweite im Juni.
Die philippinische Behörde für Atmosphären-, Geophysik- und Astronomiedienste (PAGASA) erklärte, „ein Landfall-Szenario ist derzeit weniger wahrscheinlich", doch der herannahende tropische Wirbelsturm könnte am Dienstag, dem 23. Juni, und Mittwoch, dem 24. Juni, in Landnähe sein.
Daher könnte der zukünftige Francisco ab Dienstag das Wetter im äußersten Norden von Luzon beeinflussen.
Doch bereits früher am Samstag teilte PAGASA mit, dass der Trog oder die Ausläufer des Tropensturms tagsüber bereits vereinzelte Regenfälle und Gewitter in Eastern Samar, Southern Leyte, den Dinagat-Inseln und Surigao del Norte verursachen könnten.
Andere Gebiete des Landes haben am Samstag im Allgemeinen gutes Wetter, obwohl die Ostwinde oder warmen Winde aus dem Pazifischen Ozean vereinzelte Regenschauer oder Gewitter in Metro Manila, Calabarzon, Mimaropa, Bicol und Zentralluzon auslösen könnten.
Darüber hinaus schließt das Wetterbüro die Möglichkeit nicht aus, letztendlich Signal Nr. 1 in den nördlichen und östlichen Teilen von Nordluzon auszurufen, da starke Winde von Mekkhala diese Gebiete erreichen könnten.
Die nördlichen und östlichen Küstengewässer von Nordluzon werden aufgrund des tropischen Wirbelsturms bis Dienstag ebenfalls mäßig bis rau sein.
PAGASA wird auch eine mögliche Verstärkung des Südwestmonsuns oder Habagat durch Mekkhala in den kommenden Tagen beobachten. Der Südwestmonsun könnte vor allem im westlichen Teil des Landes starke Regenfälle bringen.
Das Wetterbüro hatte den Beginn des Südwestmonsuns am 30. Mai und den Start der Regenzeit am 04. Juni angekündigt. – Rappler.com

