Mastercard hat die Stablecoin-Abrechnung in seinem Zahlungsnetzwerk eingeführt und ermöglicht es ausgewählten Partnern, Transaktionen mit tokenisierten Dollars auf mehreren Blockchains abzuschließen.
Laut Mastercard ermöglicht das Update Emittenten und Acquirern, bestimmte Kartenzahlungen mit regulierten Stablecoins neben traditionellen Fiat-Systemen abzurechnen. Das Unternehmen erklärte, dass die Option die bankbasierte Abrechnung nicht ersetzt, sondern einen parallelen Weg zum Transfer von Geldern über Blockchain-Netzwerke hinzufügt.

In seiner Ankündigung vom 03.06.2025 listete Mastercard die Unterstützung für Stablecoins auf, die von Circle, Paxos, Ripple und SoFi ausgegeben werden. Dazu gehören USDC, PYUSD, USDG, USDP, RLUSD und SoFiUSD.
Das Unternehmen bestätigte außerdem, dass die Abrechnung über Netzwerke wie Ethereum, Solana, Polygon, Arbitrum, Base, XRP Ledger und Tempo erfolgen kann. Mastercard erklärte, dass dieses Setup es Partnern ermöglicht, je nach ihren Bedürfnissen zu wählen, wo und wie sie Werte abrechnen möchten.
Neben der Asset-Erweiterung bietet Mastercard nun Intraday-, Wochenend- und Feiertagsabrechnungsfenster sowohl für Fiat- als auch für Stablecoin-Flows an. Laut dem Unternehmen ermöglichen diese Optionen Finanzinstituten, Transaktionen außerhalb der traditionellen Bankzeiten zu verarbeiten und dabei den Zugang zu ihrer bestehenden Infrastruktur zu behalten.
In der Praxis ermöglicht die Änderung Banken und Zahlungsabwicklern, die tagesabschließenden Batch-Abrechnungen durch häufigere Zyklen zu ersetzen. Mastercard erklärte, dass diese Flexibilität besonders relevant ist, wenn Unternehmen schnelleren Zugang zu Geldern benötigen oder die Liquidität in Echtzeit verwalten müssen.
Wie Mastercard erläuterte, ist das aktualisierte System für Zahlungen konzipiert, die häufig Schnelligkeit und Klarheit erfordern, einschließlich grenzüberschreitender Überweisungen, Treasury-Operationen und Auszahlungen. Durch den Einsatz von Stablecoins können Institutionen Gelder transferieren, ohne auf die Wiedereröffnung konventioneller Clearingsysteme warten zu müssen.
Raj Dhamodharan, Executive Vice President des Unternehmens für Blockchain und digitale Assets, sagte, dass die Entwicklung auf praktische Anwendungen ausgerichtet ist. Er erklärte, dass der Einsatz von Stablecoins bei der Abrechnung Institutionen hilft, Timing- und Liquiditätsanforderungen zu bewältigen und dabei weiterhin auf die Sicherheitsmechanismen von Mastercard zu vertrauen.
Für die erste Phase nannte Mastercard Partner wie CBW Bank, Cross River, Lead Bank, Nuvei und ARQ. Diese Unternehmen sollen die neuen Abrechnungsoptionen in den Vereinigten Staaten und Lateinamerika unterstützen.
Mastercard fügte hinzu, dass die Expansion in andere Regionen folgen wird, vorbehaltlich der lokalen behördlichen Genehmigung, während weitere Stablecoins und Partner im Laufe der Zeit dem Netzwerk beitreten können.
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