Danny Sanders, ein leitender Angestellter des Hardware-Wallet-Herstellers Trezor, sagte, dass die zunehmende Praxis, Bitcoin in ETFs zu halten, langfristige Risiken für die grundlegenden Prinzipien des Kryptowährungssektors darstellen könnte.
Bei der BTC-Prague-Veranstaltung erklärte Trezor-Geschäftsführer Sanders, dass es weltweit etwa 600 Millionen Kryptowährungsnutzer gibt, aber nur etwa 10 % dieser Nutzer ihre Vermögenswerte mit eigenen Speichermethoden verwahren. Laut Sanders liegt die Zahl der Nutzer von Hardware-Wallets lediglich zwischen 12 und 13 Millionen.
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Die Tatsache, dass Spot-Bitcoin-ETFs in den USA seit ihrer Einführung im Jahr 2024 mehr als 53 Milliarden US-Dollar an Zuflüssen angezogen haben, hat den Anteil institutioneller Anleger an Bitcoin erheblich erhöht. Sanders warnte jedoch, dass dieser Trend den Wunsch der Nutzer, die direkte Kontrolle über ihre privaten Schlüssel zu haben, schwächen könnte.
Sanders argumentierte, dass die individuelle Verwahrung zwar ein grundlegendes Merkmal des Bitcoin-Systems ist, es jedoch nach wie vor erhebliche Herausforderungen in Bezug auf Benutzererfahrung und Sicherheit gibt. Daher ziehen es viele Anleger vor, über Zwischenlösungen wie Börsen, Verwahrungsdienste oder ETFs am Markt teilzunehmen.
Der Trezor-Führungskraft erklärte, dass die Branche sich anstatt eine Struktur zu akzeptieren, die Bitcoin vollständig in ETFs drängt, darauf konzentrieren sollte, die individuelle Verwahrung einfacher und sicherer zu machen. Laut Sanders könnte eine Verlagerung hin zu einer langfristigen Bitcoin-Eigentumsstruktur, die von ETFs dominiert wird, die Idee dezentraler Vermögenswerte schwächen und zum „schlimmsten Szenario" für die Branche werden.
*Dies ist keine Anlageberatung.
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