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Emmer verteidigt DeFi-Entwickler-Befreiungsgesetz und bezeichnet Bedenken der Strafverfolgungsbehörden als Ablenkung
House Majority Whip Tom Emmer hat seinen vorgeschlagenen Blockchain Regulatory Certainty Act (BRCA) öffentlich verteidigt, die Kritik der Strafverfolgungsbehörden zurückgewiesen und argumentiert, dass das Gesetz für die Zukunft der dezentralisierten Finanzen in den Vereinigten Staaten unerlässlich ist. In einem Interview mit CoinDesk wies Emmer die Bedenken zurück, dass die Befreiung von DeFi-Entwicklern von den Geldtransferregulierungen die Strafverfolgung behindern würde, und bezeichnete solche Argumente als Ablenkung vom eigentlichen Problem der regulatorischen Übergriffe.
Der BRCA würde Non-Custodial-Softwareentwickler im Bereich der dezentralisierten Finanzen (DeFi) ausdrücklich davon ausnehmen, als Geldtransmitter eingestuft zu werden. Nach geltendem Recht variieren die staatlichen Geldtransferregulierungen stark, was ein Flickenteppich an Compliance-Regeln schafft, der nach Ansicht vieler Entwickler Innovationen hemmt. Emmer betonte, dass Entwickler, die keine Nutzergelder halten oder kontrollieren, nicht denselben Regeln wie verwahrende Plattformen wie Börsen oder Wallet-Anbieter unterliegen sollten.
Das Gesetz ist Teil eines umfassenderen Bestrebens im Kongress, einen klareren Rechtsrahmen für digitale Vermögenswerte zu schaffen. Der Clarity Act, der den Bankenausschuss des Senats bereits mit überparteilicher Unterstützung passiert hat, zielt darauf ab, dem breiteren Kryptowährungsmarkt regulatorische Sicherheit zu bieten. Emmer sagte voraus, dass beide Gesetzgebungen den Kongress passieren und die Unterschrift von Präsident Donald Trump erhalten würden, und beschrieb das Ziel als einen „leichtberührenden" regulatorischen Ansatz, der die Befugnisse von Behörden wie der SEC und FinCEN einschränkt.
Kritiker, darunter einige Strafverfolgungsbeamte, haben gewarnt, dass die Befreiung von DeFi-Entwicklern Schlupflöcher für illegale Finanztransaktionen wie Geldwäsche oder Sanktionsumgehung schaffen könnte. Sie argumentieren, dass Non-Custodial-Protokolle immer noch illegale Transaktionen erleichtern können, auch wenn Entwickler keine Gelder halten. Emmer entgegnete, dass diese Bedenken übertrieben seien und dass die Konzentration auf Entwickler von wirksameren Durchsetzungsmaßnahmen ablenke. Er verwies auf bestehende Geldwäschebekämpfungsgesetze, die bereits für Finanzintermediäre gelten, und argumentierte, dass DeFi-Entwickler nicht an Standards gemessen werden sollten, die für Banken konzipiert wurden.
Das Ergebnis der BRCA-Debatte hat erhebliche Auswirkungen auf den US-amerikanischen Markt für digitale Vermögenswerte. Wenn das Gesetz verabschiedet wird, würde es Entwicklern Rechtssicherheit bieten und potenziell mehr Innovationen und Investitionen in den Vereinigten Staaten statt im Ausland fördern. Es würde auch das Risiko verringern, dass Entwickler staatliche Durchsetzungsmaßnahmen auf bundesstaatlicher Ebene erhalten, die Unsicherheit in der Branche geschaffen haben. Das Gesetz sieht sich jedoch dem Widerstand derer gegenüber, die argumentieren, dass ein leichtberührender Ansatz die Finanzaufsicht untergraben könnte.
Tom Emmers Verteidigung des Blockchain Regulatory Certainty Act unterstreicht die anhaltende Spannung zwischen der Förderung von Innovationen und der Gewährleistung der Einhaltung von Compliance-Regeln im Kryptowährungsbereich. Da der Clarity Act bereits im Senat voranschreitet, stellt der BRCA ein wichtiges Gesetz dar, das die Zukunft der DeFi-Regulierung in den Vereinigten Staaten gestalten könnte. Die Debatte dürfte sich intensivieren, wenn der Kongress einer Abstimmung näherrückt, wobei sowohl Branchenvertreter als auch Vertreter der Strafverfolgungsbehörden das Ergebnis genau beobachten.
F1: Was ist der Blockchain Regulatory Certainty Act?
Der Blockchain Regulatory Certainty Act ist ein vorgeschlagenes US-Bundesgesetz, das Non-Custodial-DeFi-Softwareentwickler davon ausnehmen würde, als Geldtransmitter reguliert zu werden, und klarstellt, dass sie nicht den staatlichen Geldtransfergesetzen unterliegen, wenn sie keine Nutzergelder halten.
F2: Warum unterstützt Tom Emmer dieses Gesetz?
Emmer argumentiert, dass die aktuellen staatlichen Regulierungen inkonsistent sind und Innovationen hemmen. Er ist der Meinung, dass Entwickler, die keine Nutzergelder kontrollieren, nicht denselben regulatorischen Belastungen wie verwahrende Plattformen ausgesetzt sein sollten, und dass ein leichtberührender Ansatz die Wettbewerbsfähigkeit der USA auf dem Markt für digitale Vermögenswerte stärken wird.
F3: Was sind die wichtigsten Kritikpunkte an dem Gesetz?
Strafverfolgungsbeamte und einige Regulierungsbehörden haben die Besorgnis geäußert, dass die Befreiung von DeFi-Entwicklern Lücken bei der Geldwäschebekämpfung und der Sanktionsdurchsetzung schaffen könnte, was es potenziell ermöglichen könnte, dass illegale Finanztransaktionen ohne angemessene Aufsicht durch Non-Custodial-Protokolle fließen.
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